Golden Ticket: Unser Abschiedsgeschenk

April 6, 2008 von Daniel

Es ist soweit („Fanfarentusch“): wir vergeben die ersten Golden Tickets (exclusiver Zugangscode).
Ich hatte Ihnen versprochen, dass Sie die Ersten sein würden, die „scholarz.net“ in die Hände bekommen, und dieses Versprechen löse ich hiermit ein:
Jeder Leser dieses Blogs erhält ab sofort auf Anfrage ein exklusives Golden Ticket.
Schicken Sie mir ein Mail (am besten über das Kontaktformular unten) und ich schicke Ihnen Ihren Code und den Link, mit dem Sie sich für Quotebook.net anmelden können. Sie sind damit die ersten Nutzer, außerhalb unseres internen Tester-Kreises, die „scholarz.net“ zu Gesicht bekommen und nutzen dürfen. Natürlich kostenlos und ohne technische Beschränkung.
Ich habe Ihnen in diesem Blog viel über die geplante Plattform erzählt. Jetzt können Sie selber prüfen, ob sie hält, was ich versprochen habe.
Ich bin gespannt auf Ihre Meinung und würde mich sehr über Feedback freuen!

Mit diesem Post endet der Quotebook-Blog endgültig. Aber auf dem „scholarz.blog“ bleiben Sie stets informiert.

Nur Text. Kein HTML erlaubt.

Auf Wiedersehen bei „scholarz.blog“ ! – Ende und Neuanfang

Dezember 27, 2007 von Daniel

Dies ist das (vor-)letzte Posting im Quotebook-Blog.
- Aber keine Sorge, das ist nicht das Ende! Während der „Quoteblog“ endet, beginnt die Geschichte erst richtig. Ich lade Sie herzlich ein, zu unserem neuen Blog:  „scholarz.blog“

scholarz.blog


Quotebook wird langsam erwachsen, daher wird es auch Zeit, den Arbeitstitel abzulegen. Aus „quotebook.net“ wird „scholarz.net“. Raider heißt jetzt Twix? Nein, weitaus mehr. Quotebook war die Vision einer Software, „scholarz.net“ will viel mehr sein: „Scholar“ ist das englische Worte für Gelehrter, Wissenschaftler, aber auch Lernender. Da finden wir uns wieder. Das „net“ steht für „network“. Das „z“ verdeutlicht unsere Zielgruppe: junge, gewitzte, ambitionierte Nachwuchswissenschaftler. Und das „z“ steht für die kleinste Dateneinheit in „scholarz.net“: der NotiZ! Fazit: Wir wollen ein Wissenschaftlernetzwerk werden, das mit und in derselben Online-Software forscht, kooperiert, schreibt und publiziert. Ist das verrückt genug?

Daher auch eine neue Seite und ein neuer Blog. Wir markieren damit auch das Ende der Vorbereitungszeit. Die Software wird zwar noch ein Weilchen im Beta-Stadium bleiben, aber sie ist über die ersten Stolpersteine hinaus und wagt langsam die ersten Schritte hinaus in die Welt. Auch unser Quotebook-Forschungsprojekt („Wissenschaftlich Arbeiten im Web 2.0 – Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt der Universität Würzburg“) kommt nun in die heiße Phase. Aber auch davon werden wir auf „scholarz.blog“ erzählen.

Im „scholarz.blog“ werden wir schließlich nicht nur unser Themenspektrum, sondern auch die Autorenschaft erweitern. Ich werde nicht mehr allein schreiben, und es wird auch nicht mehr nur um Software gehen. Uns schwebt eine Kommunikationsplattform junger Nachwuchswissenschaftler vor, wo Doktoranden für Doktoranden, Post-Docs, junge Wissenschaftler und solche, die es werden wollen, über ihr tägliches Vielerlei fabulieren. Wir schreiben über alles, was uns bewegt. Zentrale Themen sind Hintergründe, Erlebnisse und Erkenntnisse rund um unsere Dissertationen und Forschungsarbeiten, das akademische, Campus- und außercurriculare Leben als forschender, schreibender und lehrender Promovend. Daher auch das neue Motto: „spotlights on academic life“.

Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit, die Sie uns (und unserem Baby) in diesem Blog geschenkt haben! Und ich würde mich freuen, Sie auf „scholarz.blog“ wieder zu sehen – und von Ihnen zu hören!

Ach ja: warum war das nun das vor-letzte Posting? – Weil ich ein Versprechen einzulösen habe: Wenn es soweit ist, werden Sie als erste ein Golden Ticket, und damit Zugriff auf die neue Software bekommen. Das wird dann das Quoteblog-Abschiedsgeschenk.

Bis dahin wünsche ich noch allen Lesern eine frohe Weihnachtszeit und ein gesegnetes Neues Jahr!

scholarz.blog header

Die heiße Phase, oder: Quotebook-Beta

November 5, 2007 von Quotebook.net

Es wird spannend: Marc hat richtig gute Arbeit geleistet und meine glücklichen Augen blicken auf… Quotebook.net. Endlich, endlich, nach Monaten harter Arbeit und langen Wartens wird die Idee zur Realität. Was bisher nur auf dem Papier existierte, wird in meinem Browser lebendig. Die erste Version von Quotebook.net ist fertig und funktionsfähig. Ich kann Daten erfassen, Quellen, Projekte und Schlagworte erstellen, Notizen zuordnen und meine Ordner mit anderen Nutzern gemeinsam bearbeiten. Alle Grundfunktionen laufen. Und es funktioniert genau wie ich mir das vorgestellt hatte. Das Ding wird eine riesen Erleichterung für meine Forschung. Ich bin begeistert.

Klar, die Software steckt noch voller Fehler, die Bedienbarkeit lässt zu wünschen übrig, es ist noch nicht allzu hübsch, und überhaupt – es liegt noch viel Arbeit vor uns. Dafür ist die Beta-Phase ja auch da. Aber: der Kern steht. Jetzt wird es spannend.

Die Plattform ist noch in der Private Beta (d.h. keiner außer uns darf sie nutzen), aber Sie werden die Ersten sein, die per Golden Ticket Zugriff darauf erhalten werden. Als kleinen Vorgeschmack hier zwei Screenshots:

Das Cockpit: Ihre private Startseite. Von hier aus greifen Sie auf die verschiedenen Funktionen zu.

Quotebook Cockpit

Quellen bearbeiten: hier wurde eine Quelle erfasst. Oben die bibliographischen Angaben, darunter Notizen mit Zusammenfassungen. Links der Seitenregister, über den schnell und einfach andere Ordner geöffnet und Zuordnungen vorgenommen werden können.

Quellen bearbeiten

Quotebook.net wird zum Forschungsprojekt der Uni Würzburg

Juli 19, 2007 von Quotebook.net

Es ist soviel passiert… Kurz: Die Sache wird zu groß und zu spannend für uns. Unsere Untersuchungen und Überlegungen zu den Bedürfnissen der Wissenschaftler, ihren Verhaltensmuster im Netz, möglichen Web-Anwendungen für Forscher, usw., haben viele interessante Fragen aufgeworfen. Natürlich könnten wir sie einfach ignorieren, uns auf unsere Web-Plattform konzentrieren und fertig. Aber so wie es einem Unternehmer schwer fällt, eine spannende Geschäftsidee nicht zu verwirklichen, so kann ein passionierter Forscher  ein faszinierendes Forschungsfeld nicht einfach brachliegen lassen.

Wir haben daher beschlossen, Quotebook.net in einen größeren Zusammenhang zu stellen und es in einer groß angelegten wissenschaftlichen Untersuchung aufgehen zu lassen.

Zu diesem Zweck haben wir das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Wissenschaftlich arbeiten im Web 2.0″  an der Uni Würzburg  ins Leben gerufen. Unter der
Schirmherrschaft der Professoren Berthold (VWL) und Thome (Informatik) forscht und bastelt ein Team aus Geistes- und Naturwissenschaftlern, Informatikern und Wirtschaftswissenschaftlern an den wichtigsten Fragen, die sich uns stellen:
Wie verwenden Wissenschaftler das Web 2.0? Welche Angebote gibt es, welche Lücken? Was sind die Bedürfnisse von Forschern, mit welchem Angebot könnte man ihnen helfen? Was können die neuen Web-Technologien leisten, um Forschung effizienter und besser zu machen?

Gleichzeitig treiben wir natürlich auch die Entwicklung von Quotebook.net voran. Diese wir nicht unter unserer Forschung leiden, sondern – ganz im Gegenteil – von den Ergebnisse profitieren und dadurch noch besser werden.

Alles ist also gerade in Bewegung. Was die vielen fleißige Hände, rauchenden Köpfe und glühenden Gehirnwindungen am Ende produzieren, wissen wir selbst noch nicht. Aber es ist so spannend dabei zu sein. Wir halten Euch auf dem Laufenden. Ich muss los…

Ein echtes Baby (und eine kleine Ausnahme)

Juni 19, 2007 von Quotebook.net

Wenn man an besonderen Projekten arbeitet, können sie manchmal fast wie ein Baby für einen sein. Man steckt all sein Herzblut hinein, macht sich Gedanken, investiert Zeit, Kraft und schlaflose Nächte, und man freut sich wenn sie gedeihen. Quotebook.net ist so ein „Arbeits-Baby“ für uns und es ist klasse, wenn man ein solches Projekt hat.

Aber noch viel schöner ist es, wenn man ein echtes Baby hat! Darum freue ich mich und bin überglücklich über die Geburt meines ersten Kindes: ein süßer kleiner Junge namens David. Normalerweise nutzen wir dieses Blog ja nicht für private Bekanntmachungen, aber ich dachte, dass das eine Ausnahme wert wäre ;-) .

Jetzt habe ich also zwei Babys und freue mich darauf, mich um sie zu kümmern.

Quotebook 2.0 – a new beginning

Juni 16, 2007 von Quotebook.net

Wir haben Quotebook.net auf ein neues Fundament gestellt und in den letzten Wochen einen radikalen Neuanfang gewagt. Das hat viel Zeit und Kraft gekostet. Dafür steht das ganze Projekt auf viel festeren Füßen, so dass es sich für die Nutzer auszahlen wird. Ich bitte daher das lange Schweigen in diesem Blog zu entschuldigen, wir wollten einfach keine halbfertigen Dinge in die Welt posaunen.

Also, was hat sich getan?

1. Ein neues Team: Unsere Programmierer Benedikt und Thomas mussten aus studien-technischen Gründen aussteigen. Eine hochwertige und komplexe Plattform wie Quotebook.net lässt sich doch nicht so nebenher programmieren. Wir haben überlegt wie es weitergehen soll und uns entschieden: „Wenn dann richtig.“ Wir nehmen etwas Geld in die Hand und engagieren einen Profi. Mit Marc Willwacher haben wir jemanden gefunden, der über das nötige Know-How verfügt, einiges an Erfahrung mitbringt und mit dem sich sehr angenehm zusammenarbeiten lässt. Willkommen an Bord, Marc!

2. Ein neuer Look: Wir haben das Design und die Benutzerführung von Quotebook.net grundlegend überarbeitet, alles nutzerfreundlicher, einfacher und ansprechender gemacht. Quotebook.net ist ein Arbeits-Tool für die Forschung, aber es soll Spaß machen es zu nutzen. Quotebook.net soll uns helfen, unsere komplexe Forschung besser zu managen, aber es soll kinderleicht zu bedienen sein.

3. Eine neue Funktion: Die drei bisherigen Kern-Funktionen Literaturverwaltung, Wissensmanagement und Social Knowledge werde noch um eine vierte Säule ergänzt. Wir wollen hier noch nicht mehr verraten, aber es wird Quotebook.net noch mehr zu einer umfassenden online Plattform für wissenschaftliches Arbeiten machen.

4. Ein neuer Zeitplan: (Fast) jeder Vorteil hat auch einen Nachteil. Wir müssen bei der Programmierung von vorne anfangen, das kostet Zeit. Wir befürchten, dass sich die Beta-Version bis Oktober verzögern wird. Das ist äußerst verdrießlich und wir entschuldigen uns bei allen, die genauso sehnsüchtig auf Quotebook.net warten, wie wir. Aber wir versprechen: Das Warten wird sich lohnen!

Wissensmanagement mit Quotebook: Multidimensionale Datenanalyse

April 9, 2007 von Quotebook.net

Quotebook Wissensmanagement

Der Nutzer erfasst Informationen (Zitate, Grafiken, Exzerpte,…) in Notizen. (Lila Blöcke)
Diese werden mit Tags beliebigen Bereichen zugeordnet.
Beispiel: Notiz 1 ist eine Zusammenfassung eines Kapitels von Quelle I. Diese Information soll in Projekt A verwertet werden und gehört thematisch zu Schlagwort X.
Je nach Darstellung sieht man
•den Inhalt einer Quelle (Notiz 1 & 2 bei Quelle I)
•alle Informationen, die man in einem Projekt verarbeiten möchte (Notiz 1 & 3 in Projekt A)
•oder quer durch alle Daten hindurch, sämtliche Informationen zu einem Thema (Notiz 1 & 4 bei Schlagwort Y).

Welche Vorteile bringt das beim wissenschaftlich Arbeiten?

Wenn man eine Arbeit schreibt, beginnt man meist, indem man ein paar Quellen liest, um einen Überblick zu bekommen. Dann fängt man an zu schreiben. Und schon beginnt das Suchen: Wo stand noch mal dieses Zitat? Wie wollte ich diese Aussage noch mal belegen? Hatte ich da nicht noch eine Idee für dieses Kapitel? … Ich, zum Beispiel, habe früher immer meine Zusammenfassungen in Word Dateien angelegt. Und beim Schreiben habe ich dann die ellenlangen Texte durchgescrollt, auf der Suche nach den Informationen.
Mit Quotebook.net hingegen, kann man die relevanten Informationen direkt beim Lesen dem jeweiligen Projekt zuordnen (kinderleicht per Drag&Drop), auf Wunsch sogar der richtigen Stelle, z.B. einem bestimmten Kapitel. Wenn man das Schreiben anfängt, hat man alles an Ort & Stelle und muss seinen Text nur noch runterformulieren. Kein Suchen, kein Blättern, kein Scrollen, kein Datenchaos. Und man vergisst auch keine Ideen oder Quellen mehr.

Andere Situation: man möchte einen neuen Text zu einem Thema schreiben, zu dem man früher schon mal Quellen recherchiert hat. Mit Quotebook.net nur noch die halbe Arbeit: Man lässt sich alle Informationen zu einem Schlagwort/Thema anzeigen und ordnet alles Relevante dem neuen Projekt zu. Schon kann man das Schreiben anfangen, und hat auch alle Quellenangaben parat.

Oder man will wieder sehen, was alles in einer Quelle steht. – Dann wählt man einfach wieder die Quellenansicht und sieht, welche Informationen man gespeichert hat. Man sieht übrigens auch, welchen Themen und Projekten man diese Daten zugeordnet hat.

Tragt die Kunde in die Welt: Die Preview-Seite

März 21, 2007 von Quotebook.net

Heute gehen unsere Preview-Seite und dieser Blog an die Öffentlichkeit. Gleichsam als Vorboten von Quotebook. Wir wollen damit unser Projekt bekannt und potentielle Nutzer neugierig machen. Bald gibt es auf Quotebook.net erste Screenshots und in diesem Blog bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

Helfen Sie mit, Quotebook bekannt zu machen! Erzählen Sie Kollegen und Freunden, Wissenschaftlern, Doktoranden, Diplomanden und allen, die es interessieren könnte, von Quotebook. Je größer unsere Community wird, umso mehr Nutzen wirft sie für uns alle ab!

Sind Sie neugierig geworden? Melden Sie sich als Beta-Tester an und erhalten Sie die exclusive Möglichkeit, Quotebook schon vor dem offiziellen Veröffentlichungstermin zu testen.

Sie haben Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns über eine Email. Schreiben Sie uns! Quotebook Mail

Wann kommt Quotebook? – Der Zeitplan

Februar 20, 2007 von Quotebook.net

Allmählich kristallisiert sich der weitere Zeitrahmen heraus. Wenn alles gut geht, werden die Programmierarbeiten im April 07 abgeschlossen sein. Dann können wir im Mai die internen und im Juni die öffentlichen Beta-Tests machen. (Sie können als exclusiver Beta-Tester dabei sein! Melden Sie sich einfach hier an, um sich für ein Golden Ticket zu bewerben.) Darauf könnte im Sommer der große „launch“ folgen, d.h. die Seite wird endlich allgemein zugänglich. Hoffen wir mal, dass das alles so klappt. Mir wäre eine schnellere Vollendung natürlich lieber, aber ‘gut Ding will Weile haben’. Und wir wollen Ihnen ja dann auch kein halbgares Gericht servieren.

Rechtliche Fragen: Was ist mit dem Urheberrecht?

Januar 28, 2007 von Quotebook.net

Wir stoßen bei unserer Arbeit immer wieder auf urheberrechtliche Fragen. Könnte es sein, dass wir Urheberrecht verletzen, wenn wir den Austausch von Zusammenfassungen ermöglichen?
Wir wollen sicher zu gehen, dass Quotebook auf juristisch festem Grund steht, und beauftragen eine befreundete Juristin, die Fragestellung zu untersuchen. Das Ergebnis ist beruhigend: Trotz aller
Unsicherheit, die die unklare Rechtslage und teilweise widersprüchliche Urteile erzeugen, können wir doch davon ausgehen, dass wir mit unserem Modell keine Urheberrechte verletzen. Privates Literatur- und Datenmanagement sind eh kein Problem. Jeder darf aufschreiben und speichern, was er/sie will. Aber auch die Wiki-Funktion geht in Ordnung. Denn wir stellen keine kompletten Quellen ins Netz, sondern nur Excerpte und Zitate. Außerdem substituieren wir die Verwendung des Originals nicht, sondern machen quasi Werbung für dieses. Denn wer eine Quelle zitieren will, muss diese aus Gründen der Datenqualität eh noch einmal im Original prüfen, um keine Falsch-Zitate zu riskieren. Quotebook hilft seinen Nutzern also, die Informationen zu finden, die sie brauchen, es kann aber nie das Original ersetzen.
Sicherheitshalber werden wir aber auch jeden Nutzer mit einer Urheberrechtserklärung auf die Bedeutung dieser Thematik hinweisen.

Schwierigkeiten mit meinem Paper – ich sehne Quotebook herbei

Januar 19, 2007 von Quotebook.net

Bei aller Begeisterung für Quotebook, gehören meine Arbeitstage immer noch der Doktorarbeit und dem Lehrstuhl. In diesem Rahmen arbeite ich zur Zeit an einer kleinen Publikation. Und sie raubt mir den letzten Nerv. Dauernd stoße ich auf genau die Probleme, die wir mit Quotebook beheben wollen: Wo stand dies noch mal? Wie belege ich das? Ich hatte doch mal was gelesen…! Es wäre so einfach, wenn ich beim Lesen schon die Informationen mit einem Klick den entsprechenden Stellen im Paper zuordnen könnte. Genau das hat mein Kollege mal zusammengefasst, und ich wühle mich jetzt durch seine ellenlange Word-Dokumente. Außerdem schleppe ich jetzt dauernd einen USB-Stick mit mir herum, damit ich die Daten daheim und in der Uni dabei habe. Und wehe ich vergesse mal ihn einzustecken…

Wann ist Quotebook endlich fertig? – Ich vermisse es jeden Tag bei meiner Arbeit!

Bei allem Verdruss ist das aber natürlich auch eine große Ermutigung: ich spüre, dass wir an einer guten Lösung arbeiten!

Noch mehr Zuspruch

Dezember 20, 2006 von Quotebook.net

Während die Arbeiten vorankommen, erzähle ich immer wieder verschiedenen Doktoranden von unserem Konzept. Und immer wieder sind die Reaktionen ermutigend. Zwar gibt es auch mache, die für sich keinen Bedarf sehen, oder sich die Vorteile nicht vorstellen können, doch meistens heißt es: Das klingt ja cool, genau so etwas brauche ich, das wird eine große Erleichterung sein, wann ist es online?

Die besten Ideen des Web 2.0

November 6, 2006 von Quotebook.net

Um etwas Neues zu schaffen, muss man nicht unbedingt das Rad neu erfinden. Oft entsteht das Besondere, indem man Bewährtes neu kombiniert und mit neuen Elementen verfeinert. So auch bei Quotebook. Wir greifen einige der erfolgreichsten Web 2.0 Konzepte zurück, ergänzen sie mit eigenen Ideen und passen sie damit genau an unsere Bedürfnisse an. Die bewährten Konzepte werden erstmals so variiert, kombiniert und mit neuen Konzepten ergänzt, dass eine ideale Plattform für wissenschaftliches Arbeiten daraus wird.
Das sind einige der Zutaten, die das Quotebook-Rezept einmalig machen: Notizen übersichtlich sammeln, wie bei Google Notebook. Alle Informationen mit Tags versehen, wie bei Del.icio.us. Online-Quellenverwaltung, wie bei CiteULike. Bibliographische Daten verwalten, wie in Endnote (auch wenn das kein Web-Dienst ist). Wissen teilen, wie in Wikipedia.  Wissensmanagement wie man es noch nicht gesehen hat. Quotebook soll die Stärken dieser verschiedenen Angebote so kombinieren, dass ein genau auf wissenschaftlich Arbeitende zugeschnittenes Angebot daraus wird.
Programmiert wird das Ganze in PHP, Ruby on Rails und Ajax . Dies macht es möglicht den Bedienungskomfort von Desktop-Programmen mit den Vorteilen einer Web-Applikation zu kombinieren. Drag-and-Drop, dynamischer Seiten-Content, kein ständiges Neu-Laden der gesamten Seite, u.v.m.

Gemeinsam sind wir stark: Das Team steht, der Startschuss fällt

Oktober 12, 2006 von Quotebook.net

Das Entscheidende an jedem Projekt sind die Leute, die es durchführen. Das Konzept steht, der Bedarf ist da, jetzt muss es umgesetzt werden. Ich habe schon länger Gespräche geführt, jetzt steht das Team:
Mit an Bord sind Martina Maier (Doktorandin, Dipl. Ingenieurin), Martin Mündlein (Dipl. Kaufmann, mein Partner bei früheren Projekten), Thomas Eisenbarth, Benedikt Gleich (beide Informatik Studenten) und meine Wenigkeit (Daniel Koch; Doktorand,
Dipl. Volkswirt und M.A. in Politikwissenschaft & Theologie). Martina und Martin unterstützen mich beim Produktdesign, organisatorischen Fragen und dem Nutzer-Support. Thomas und Benedikt, kümmern sich um den Kern des Ganzen: die Programmierung. Sie setzen die Konzepte in Bits und Bytes um. Daneben helfen uns noch einige Freiwillige bei den Übersetzungen, rechtlichen Fragen u.ä. Unser besonderer Dank gilt hier Alexander Kluger, Brigitte Hosak und Christiane Heemskerk.

Konzept und Team stehen, es kann losgehen! Ab jetzt heißt es: tagsüber Diss & Lehrstuhl. Abends und am Wochenende Quotebook.

Übrigens: Wir alle arbeiten in unserer Freizeit an Quotebook, weil wir glauben, dass es uns bei unserer Forschung helfen wird und weil wir eine neue Forschungs-Community aufbauen wollen. Keiner von uns wird damit reich. Falls jemand von Ihnen genauso begeistert ist wie wir, freuen wir uns natürlich über Unterstützung.

Eine geniale Erweiterung: Social knowledge oder Quotebook Wiki

September 17, 2006 von Quotebook.net

Es gibt Bücher und Quellen, die von verschiedenen Leuten immer wieder gebraucht werden. Warum also nicht Excerpte austauschen und Zusammenfassungen gemeinsam erstellen und so eine Menge Arbeit sparen? Warum nicht eine Art Wikipedia für wissenschaftliche Quellen aufbauen?
Daher werden wir es ermöglichen, Daten öffentlich (so dass jeder sie sehen und nutzen, aber nicht verändern kann) oder als Wiki (so dass man sie gemeinsam bearbeiten kann) zu speichern. Damit wächst Quotebook über den Status eines Werkzeugs für individuelle Arbeit hinaus, und wird zu einer Wissensplattform. Je mehr Leute teilnehmen und ihre Quellen öffentlich machen, desto wertvoller wird die ganze Plattform für uns alle.

Selbstverständlich kann man aber auch alles privat abspeichern. Schließlich gehen die Ideen für meine Doktorarbeit niemanden etwas an als mich! Also werde ich meine Quellen öffentlich, und meine Projekte privat abspeichern.

Was sagen andere Doktoranden zu Quotebook?

September 8, 2006 von Quotebook.net

Dass ich meine eigene Idee gut finde, ist klar. Aber was sagen andere potenzielle Nutzer zu Quotebook? Taugen meine Entwürfe etwas? Kommt das Konzept an? Besteht wirklich Bedarf? Um das herauszufinden vereinbare ich eine Reihe von Treffen mit Kollegen und befreundeten Doktoranden.
- Die Reaktionen sind überwältigend. Das Konzept trifft genau den Nerv! 
Offensichtlich bin ich nicht der Einzige mit diesen Problemen. Und offensichtlich ist Quotebook die richtige Antwort auf diese Probleme. Neben dem vielen Lob, gibt es natürlich noch einige Verbesserungsvorschläge, so dass ich zahlreiche Modifikationen vornehme. Aber ich bin sehr ermutigt, Quotebook ist auf dem richtigen Weg.
Seither vergeht kaum mehr ein Treffen, an dem ich nicht gefragt werde: „Wann ist Quotebook endlich online? Ich warte sehnsüchtig!“ – Mir geht es genauso.

Nomen est omen – Name und Logo entstehen

Juli 10, 2006 von Quotebook.net

Das Kind ist getauft, es soll Quotebook heißen. Denn es ist ein großes Notizbuch für alles, was wir in unseren Arbeiten zitieren wollen. Alle Zitate, Informationen und Ideen werden notiert und optimal verwertet.
Der Name deutet auf die Funktion der Anwendung hin, ist verständlich und auch für unsere internationalen Forscherkollegen verwendbar. Und – ein heute nicht zu unterschätzender Faktor – die .net & .de Domains sind noch frei.
Als Logo nehmen wir einen Notizblock mit großem Q darauf. Auch hier die Bildsprache: Das Q steht für die Quellen, Zitate und Zusammenfassungen, die wir in diesem online Notizbuch speichern.

Die Lösung nimmt Gestalt an

Juni 22, 2006 von Quotebook.net

Was also sollte unsere neue Lösung können?
Natürlich Literaturverwaltung. Bibliographische Daten speichern und schnell die nötigen Quellen finden ist die Basisaufgabe einer jeden solchen Anwendung. Aber das gibt es auch schon.
Das Besondere, das Neue, ist etwas anderes:
Das Wissensmanagement. Die Daten mehrdimensional speichern und auswerten können, so dass man die Informationen immer so sieht, wie man sie gerade braucht. Die Informationen gleich beim Lesen bestimmten Themenfeldern, aber auch schon bestimmten Projekten zuordnen können, damit man die Daten nicht mehr suchen muss, wenn man sie braucht.
Außerdem soll sie Plattform- und rechnerunabhängiges Arbeiten ermöglichen, so dass ich meine Daten immer da habe, wo ich sie benötige.
Diese Kombination ist einmalig und neu und wird unsere Arbeit enorm erleichtern.

Eine Idee entsteht

Juni 18, 2006 von Quotebook.net

Wenn der Berg nicht zum Prophet kommt, muss der Prophet eben zum Berg kommen. Und wenn es keine adäquate Lösung für unser Problem gibt, dann machen wir eben eine! Aus der Frustration über das mangelhafte Angebot an akademischen Wissensmanagern wuchs die Idee, eine eigene Lösung zu kreieren.
Eine Lösung, die technisch auf der Höhe der Zeit ist, die genau das ist, was wir Wissenschaftler für unsere Arbeit brauchen und die unsere meist knappen Budgets nicht zu sehr belastet.
Die Internettechnologie hat in der jüngsten Zeit rapide Fortschritte gemacht, neue Programmiersprachen eröffnen ungeahnte Anwendungsmöglichkeiten (Stichwort Web 2.0). Mit meinem Partner Martin Mündlein zusammen hatte ich bereits seit einiger Zeit die Elardo GbR. Mit ihrem jüngstes Projekt, Taggle.de (inzwischen verkauft an mister-wong.de) hatten wir Erfahrung in diesem Bereich gesammelt.
Warum nicht diese neuen technischen Möglichkeiten erstmals auf den akademischen Bereich übertragen? Warum nicht eine ganz neue Applikation schaffen, die die neuen Möglichkeiten für Akademiker fruchtbar macht und wissenschaftliches Arbeiten radikal vereinfacht?

Keine Lösung auf dem Markt

Juni 3, 2006 von Quotebook.net

Nachdem ich definiert habe, was ich brauche, begebe ich mich auf eine längere Suche nach einer entsprechenden Software-Lösung. Doch das Ergebnis ist ernüchternd: es gibt zwar zahlreiche und auch sehr gute Literaturverwaltungsprogramme, aber keinen umfassenden Wissensmanager. Was hilft es mir, wenn ich in Endnote alle bibliografischen Angaben speichere, aber nebenher doch meine Word-Dokumente mit Excerpten führen muss? Wenn ich nach jeder Seite Schreiben eine Such- & Scroll-Orgie starten muss, um die Informationen zu finden, um die entsprechenden Aussagen zu belegen?
Dazu kommt ein weiteres Problem: ich möchte nicht an einen einzelnen Computer gebunden sein, sondern meine Daten Daheim am Mac genauso abrufen können, wie in der Uni am PC.
Und darauf, dass die meisten Programme bei etwa 100 Euro beginnen, wollen wir hier gar nicht länger eingehen.