Jeder, der schon längere wissenschaftliche Arbeiten geschrieben hat, kennt das Problem: man hat unzählige Quellen mit noch mehr interessanten Informationen und Zitaten. Dazu eine ganze Reihe guter Ideen, die man noch „irgendwie“ in die Arbeit integrieren möchte. Man fängt an, sich eine Reihe von Zusammenfassungen, Excerpten und Notizen zu machen, um alles zu sammeln, damit man es später in die Arbeit einbauen kann.
Und wenn man dann am Schreiben ist, fängt das große Suchen an: „wo stand das noch mal…?“, „gab es da nicht irgendwo ein passendes Zitat …?“, „da hatte ich doch noch eine Idee, die ich hier irgendwo einbauen wollte…“.
Noch schlimmer wird das Ganze, wenn man in einer neueren Arbeit auf Informationen aus früheren Arbeiten zurückgreifen möchte: „Da habe ich doch irgendwann zu dem Thema schon was gelesen, was war das noch mal…?“
Nebenbei stellt man sich noch die Frage: „Dieses Buch haben bestimmt schon x Leute zusammengefasst, wäre es nicht eine ungeheure Erleichterung, wenn man seine Exzerpte mit anderen teilen könnte?“
Jeder, der wissenschaftlich arbeitet, steht vor diesem Problem: Wie verwalte ich mein Wissen? All die Informationen, die man gesammelt hat, alle Ideen & Einfälle, die man hatte – wie rufe ich sie im richtigen Moment ab? Wie verwerte ich sie optimal?
Man möchte die Daten sortieren können: Mal nach Quelle, mal nach Thema, mal nach Projekt, an dem man gerade arbeitet. Und man möchte sich möglichst viel auf das Schreiben und Forschen konzentrieren, und möglichst wenig Zeit mit Suchen verbringen.